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Fakultät Raumplanung
Lehrveranstaltungen

MA M02: Master-Studienprojekt

Die Themen der M-Projekte orientieren sich jeweils an aktuellen Forschungsfeldern der Fakultät. Studierende lernen komplexe raumbezogene Problemstellungen in kooperativer Weise mit wissenschaftlichen Mitteln innerhalb eines vorgegebenen Zeitrahmens zu bearbeiten und dabei Lösungsmöglichkeiten aufzuzeigen. In diesen Projekten liegt der Schwerpunkt auf der theoretisch-analytischen oder planerisch-konzeptionellen Bearbeitung einer aktuellen Fragestellung der Raumforschung oder Raumplanung.

Im Rahmen der Master-Projekte führt der Lehrstuhl folgendes Projekt durch:

 

Smart Retrofitting bestehender Büroimmobilien in Deutschland

Im Rahmen des Masterprojektes, das Elemente aus dem Entwurf und dem Projekt verbindet, entwickeln die Studierenden in Zusammenarbeit mit einem Praxispartner (Greyfield Group) konkrete Smart-Retrofitting-Lösungen für eine reale Bestandsimmobilie. Das Ziel des Projekts ist es, ein digitales Gebäudemodell (BIM) zur erstellen, in dem die ausgewählten Smart-Retrofitting-Maßnahmen sichtbar und nachvollziehbar integriert sind. Aus dieser Basis sind strategische Handlungsempfehlungen für den Eigentümer und Betreiber abzuleiten. Während das digitale Modell die technische und räumliche Umsetzung visualisiert sowie zur Berechnung von Kostenmodellen und Energieberechnung genutzt wird, dienen die Strategien dazu, die praktischen Herausforderungen der Smartifizierung bestehender Büroimmobilien zu adressieren und deren Potenzial zur CO2-Reduktion optimal auszuschöpfen.

 

Im Rahmen der Master-Projekte hat der Lehrstuhl das folgende Projekt durchgeführt:

 

Kooperative Quartiersentwicklung mit privaten Immobilieneigentümern

Ziel der Veranstaltung ist es, dass die Studenten im Laufe des Projektes analytisch und konzeptionell ein Konzept zur Entwicklung des Innenstadtquartiers einer Großstadt in NRW entwickeln. Dies soll in enger Kooperation mit den lokalen Akteuren erfolgen. Denn in den letzten Jahren entstand in vielen Städten auf Seiten einzelner Haus- und Grundeigentümer ein Interesse, sich gegen diese Entwicklung zu stemmen und gemeinsam mit Politik und Verwaltung die bestehende Grundstruktur zu überprüfen und wenn möglich, zu verbessern. Auch die Landespolitik hat hierauf in der Vergangenheit reagiert und z.B. die notwendigen gesetzlichen Voraussetzungen für Immobilienstandortgemeinschaften, wie z.B. den Business Improvement Districts (BIDs), zu schaffen.

 

Veranstaltungsmaterialien